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Filmvorführung in Basel SREBRENICA 360°
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in Anwesenheit der Filmemacherinnen
Conny Kipfer und Renate Metzger-Breitenfellner
Im
Film
kommen
Menschen aus
Srebrenica zu
Wort. Sie
erzählen vom
harten Leben, von
der
Arbeitslosigkeit,
von der Hoffnung
auf ein
friedliches
Zusammenleben –
und von ihrer
Sehnsucht nach
Gerechtigkeit.
Am Sonntag, 19. September 2010, 11 Uhr
im
kult.kino atelier
in Basel
vor der Jahresversammlung von AMICA Schweiz
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Die DVD SREBRENICA 360° gibt es jetzt auch in einer bosnischen Version!
Sie ist für CHF 30.- plus Versandspesen erhältlich bei
renate.metzger@remeb.ch; www.remeb.ch, www.cadragegmbh.ch.
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AMICA Schweiz Jahresversammlung 2010
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Sonntag, 19.September 11 Uhr
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Im Anschluss an die Filmvorführung findet im
Restaurant Kunsthalle
die Jahresversammlung statt.
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Sie sind herzlich eingeladen zu Film und Jahresversammlung!
Alle für den statuarischen Teil relevanten Unterlagen können Sie hier ansehen und downloaden:
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Einladung
zur Jahresversammlung 2010
Protokoll der Jahresversammlung 2009
Jahresbericht
2009
Jahresrechnung
von AMICA Schweiz 2009
Überblick über die Einnahmen und Ausgaben des Gesamtprojektes AMICA
Schweiz inkl. der
lokalen
Organisation
Amica Educa, Tuzla
Budget
2011
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In der
Basler Zeitung
konnte AMICA Schweiz diesen
Forums-Beitrag
publizieren.
... Bosnien-Herzegowina, Teil Europa's, muss die Vergangenheit auf irgend eine Art
bewältigen. Dazu ist es unumgänglich, dass die Wahrheit auf den Tisch kommt. Das ist die
Voraussetzung für den Versöhnungsprozess. Aber viele sind überzeugt, das es „die"
Wahrheit nicht gibt in Bosnien. Es gibt
vier Wahrheiten
: eine bosniakische, eine serbische,
eine kroatische und eine der internationalen Organisationen. Und bei diesen internationalen
Organisationen sind Vertreter der UNO, EU und verschiedener Länder dabei, so auch die
Schweiz. ...
Die
Basellandschaftlichen Zeitung
publizierte am 15. Jahrestag vom Massaker von
Srebrenica, am 11. Juli 2010, ein
Interview mit Andrea von Bidder.
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cfd zu Besuch bei Amica Educa
Anlässlich des Besuchs von Mitarbeiterinnen von
cfd
(Christlicher Friedensdienst)
hat
Ivona Erdeljac
in einem Interview Auskunft über Amica Educa gegeben, speziell im Hinblick auf die Sitaution der Roma im heutigen Bosnien.
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WER ist mein VATER?
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Dank
an die ref.
Kirchgemeinde
Biel-Benken, wo
sich AMICA
Schweiz im
Schlössli von
Biel-Benken
vorstellen durfte
Seit
1995 schweigen in
Bosnien-Herzegowina
die Waffen. Die
sichtbaren Folgen
des
Bosnienkrieges
sind vielfach
beseitigt,
beschädigte
Strassen und
Gebäude instand
gestellt.
Unerbittlich
bleiben die
Fragen der Kinder
aus den
Massenvergewaltigungen:
Mama, wer ist
mein Vater?
Seit1996
begleitet AMICA
Schweiz in
Bosnien Frauen
und Kinder, die
traumatisiert
sind und ihren
Alltag nicht
bewältigen
können. Als die
Kinder 10, 12
Jahre alt wurden,
stieg die
Suizidrate von
Müttern massiv
an!
Therapeutinnen
sprechen von
einer
„Retraumatisierung"
durch die Fragen
ihrer Kinder,
welche die
Kriegserlebnisse
wieder in
Erinnerung holten.
Um
Erlebnisse zu
verarbeiten, über
die „man" nicht
spricht, können
Hilfesuchende im
Bildungs- und
Beratungszentrum
AMICA in Tuzla
unter
therapeutischer
Begleitung malen,
sich in
meditativen
Kreistänzen
bewegen, ihre
familiäre
Situation
reflektieren,
über ihre
Bedürfnisse
nachdenken.
Viele
Angebote finden
in ungezwungenen
Gruppen statt,
wodurch
bosnisch-muslimische,
kroatisch-katholische
und
serbisch-orthodoxe
Frauen wieder
zueinander in
Kontakt treten
können. Dabei
werden auch
lokale
Fachfrauen,
Therapeutinnen,
Sozialarbeiterinnen,
Lehrerinnen in
modernen
Trauma-Verarbeitungsmethoden
ausgebildet.
Herzlichen
Dank an die
reformierte
Kirchgemeinde
Biel-Benken, den
Frauenverein
Biel-Benken,
weitere
Institutionen und
viele
Einzelmitgliedern,
für die
Unterstützung,
dank der AMICA
Schweiz diese
Arbeit fördern
kann!
Bosnien: Alltag geregelt – und die Seele?
.
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Deutlich
zugenommen hat
die Zahl der
Leute, die mit
unverarbeiteten
Kriegserlebnissen
zu AMICA kommen",
erklärte mir die
Psychologin Zlata
Nisic im 2008,
also 13 Jahre
nach Kriegsende.
Sie betreut das
SOS-Telefon des
Bildungs- und
Beratungszentrums
AMICA in Tuzla,
Bosnien-Herzegowina.
Offenbar
realisieren viele
Menschen in
Bosnien erst
nachdem die
äusseren
Parameter
geregelt sind,
dass „etwas" tief
im Menschen drin
professionelle
Hilfe und
Begleitung
braucht. ...
Lesen Sie dazu ein
Interview mit Dr. Monika Hauser
Auf dem Balkan wachsen viele "Kinder des Krieges" heran - gezeugt in Massenvergewaltigungs-Lagern.
Der
Kurzfilm «Bosnien – Kinder der vergewaltigten Frauen»
handelt von Lebensfragen von Jugendlichen, die
realisieren, erfahren oder „schon immer ahnten", dass sie ein Produkt aus einer
Vergewaltigung sind. Sie brauchen besonders viel Zuwendung und Verständnis. Ihnen
möchte AMICA Wege in ein sinnvolles Leben zeigen.
Ihre Mütter sind heute noch traumatisiert, das Thema ist in Bosnien tabu. Doch die
Kinder kommen in die Pubertät, sie stellen Fragen – und die Antworten sind für alle
Beteiligten schmerzhaft. |
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AMICA Schweiz empfiehlt den Kino-Film: Sturm
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Hannah
Maynard,
Anklägerin am
Kriegsverbrechertribunal
in Den Haag
(Kerry Fox,
hinten), und ihre
wichtigste
Zeugin, die
Bosnierin Mira
(Anamaria
Marinca) im Film
Sturm
Spielfilm von
Hans-Christian Schmid
über Recht und Gerechtigkeit
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Am
internationalen
Gerichtshof von
Den Haag steht
der Prozess gegen
einen
Kommandanten der
serbischen Armee
in der entscheidenden Phase. Chefanklägerin Maynard ist sich sicher, den mutmasslichen Kriegsverbrecher seiner gerechten Strafe zuzuführen, als der Wahrheitsgehalt der Aussagen ihres Hauptzeugen Alen von der Verteidigung in Zweifel gezogen wird.
Eine
Bestandesaufnahme
vor Ort lässt das
Lügengebäude, das
Alen für den
Prozess
zusammengezimmert
hat, jäh
zusammenbrechen.
Wochenlange
juristische
Arbeit ist für
die Katz, weil
der Bus, in dem
Frauen deportiert
wurden, nicht so
um die Ecke
fahren konnte,
wie Alen es
gesehen haben
will. Alen bringt
sich
infolgedessen aus
Verzweiflung um.
Maynard gibt sich
aber noch nicht
geschlagen. Es
gelingt ihr,
Alens Schwester
Mira zu einer
Aussage vor
Gericht zu
überzeugen
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Interview
mit Hans-Christian Schmid von Johanna Metz aus der Homepage des Bundestages, Dtld
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Psychother apeutin Ruth Cohn gestorben
Aus der Bernerzeitung
Die deutsche Psychologin Ruth Cohn ist am Samstag im Alter
von 97 Jahren gestorben. Die Wahlbernerin gilt als Begründerin
der
Themenzentrierten Interaktion
.
Cohn wirkte viele Jahre an der Ecole d'humanité am Hasliberg.
Dank der langjährigen Freundschaft mit der ehemaligen Vorstandsfrau
Annemarie Maag trat Ruth Cohn dem AMICA-Matronatskomitee bei.
(siehe AMICA-Aktualitäten Nr. 1 und12)
Sibilla Marelli-Simon und Heidi Rosenthal führten im 2004 / 2005 Seminare in Tuzla zu
Themenzentrierter Interaktion TZI durch. Dieses Angebot wurde dann aber nicht weiter
verfolgt, das Educa-Team konzentrierte sich auf die 4 schon angebotenen Methoden
Kreatives Ausdrucksmalen, Universelle Friedenstänze, Familien-Dynamik und
Gewaltfreie Kommunikation.
=> Ganzer Artikel lesen
Hier öffnet sich ein Fenster zum bosnisch-kroatisch-serbischen Alltag. Gute Reise!
Der bunte
Zug der Versöhnung
Artikel auf Welt-Online von
Thomas Roser
in Sarajevo 17. Januar 2010, 04:00 Uhr
Drei Grenzen überwinden mit vier verschiedenen Loks:
Nach 18 Jahren verkehrt wieder ein Direktzug zwischen
dem bosnischen Sarajevo und Serbiens Hauptstadt Belgrad.
AMICA begleitet u.a. diese Frauen
Lesen Sie den ganzen Artikel
hier
Bericht der Jahresversammlung am 17. Sept. in Basel
Engagement aus Betroffenheit
«Bosnien – die Kinder der vergewaltigten Frauen» lautet der Titel eines Kurzfilmes, der an der Jahresversammlung von
AMICA Schweiz zur Aufführung gelangt ist. Denn auf dem Balkan wachsen viele „Kinder des Krieges" heran - gezeugt in
Massenvergewaltigungs-Lagern. Ihre Mütter sind heute noch traumatisiert, das Thema in Bosnien tabu. Mittlerweilen kommen
die Kinder in die Pubertät, sie stellen Fragen - und die Antworten sind für alle Beteiligten schmerzhaft.
Auch die anwesenden AMICA-Mitglieder haben am vergangenen Donnerstag mehr Fragen gestellt als Antworten gefunden:
Wie kann Hass überwunden werden bei Menschen, die als Kinder solches Verlassenwerden durchgemacht haben?
Was denken, empfinden, befürchten Mütter, die ihre Söhne in den Krieg ziehen lassen müssen?
Wie kann das Muster durchbrochen, Schweigen über erlebtes Unrecht beendet werden?
Viele der Anwesenden haben selber bei Amica oder in anderen Projekten in Bosnien gearbeitet und beobachtet: In Bosnien
spricht man von KroatInnen oder SerbInnen (Zugehörigkeit zu politischen Ländern) und – als 3. grosse Gruppe – von
MuslimInnen, einer Religionszugehörigkeit. Können wir Menschen dahin führen, dass sie einander als Mitmenschen begegnen
und nicht als Mensch einer bestimmten Nationalität oder Religion? Ganz zu schweigen von Angehörigen anderer Religionen
oder Roma.
Wir von AMICA Schweiz sind uns einig: die Ausbildungen z.B. in Gewaltfreier Kommunikation sowie die Beratungen von
Traumatisierten und unter häuslicher Gewalt Leidenden wird fortgesetzt!
.
Strafverfolgung von Menschenrechtsverbrechern keine Gefahr,
sondern Gewinn für Friedensprozess
Ein
Bericht der „Human Rights Watch"
untersucht die strafrechtlichen Ermittlungen gegen
Slobodan Milosevic
(Serbien) und
andere Kriegsführer. Dabei wird deutlich, dass die vorhergesagten negativen Auswirkungen auf die Friedensverhandlungen
ausblieben. Auch der Demokratisierungsprozess in Chile nahm nicht wie erwartet Schaden, als der ehemalige Diktator Augusto
Pinochet in Großbritannien verhaftet wurde.
„Wenn man vor Verbrechen die Augen verschließt und den Verantwortlichen politische Ämter anbietet, können unerwartete Probleme
auftreten", so Darehshori. „Eine Beteiligung mutmaßlicher Verbrecher an der Regierung schafft keine Stabilität, sondern führt zu
weiteren Menschenrechtsverletzungen, die das Vertrauen in die neue Führung untergraben." …
Der Bericht untersucht auch die Auswirkungen von Amnestien oder des Verzichts auf eine Anklage in Sierra Leone, Angola und im
Sudan und konstatiert, dass solche Zugeständnisse nicht den erhofften Frieden brachten. „Ein Frieden, der auf Amnestie aufbaut, ist
leider oft nicht nachhaltig", so Darehshori. „Schlimmer noch, er kann den Boden für weitere Verbrechen bereiten."
Wenn die Verantwortlichen für Verbrechen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, kann ein Klima des Misstrauens und der Rache
entstehen, in dem politische Führer Gewalt schüren und dies für ihre Ziele nutzen.
Lesen Sie den ganzen Bericht!
Die einsamen Frauen von Srebrenica
Spurensuche
in den Untiefen von Massengräbern und Kriegserinnerungen
Vom Korrespon denten Thomas Fuster veröffentlichte die
Neue Zürcher Zeitung am 11. Juli 2009 folgenden Bericht:
Der Name Srebrenica steht weltweit für Unmenschlichkeit und Barbarei. Auch nach vierzehn Jahren bleiben die Spuren
des Völkermordes allgegenwärtig. Zwar sind viele Vertriebene wieder in den bosnischen Ort zurückgekehrt;
Zuversicht mögen sie aber noch keine schöpfen.
Eine junge Bosnjakin trauert in der Gedenkstätte Potocari
um ihre in Srebrenica ermordeten Angehörigen. (Bild: Reuters)
Das nächste Mitteilungsblatt bringt ein Interview mit einer Betroffenen,
Almasa Alic (Bild rechts), mit welcher Andrea von Bidder in Tuzla im April 2009 ins
Gespräch kam.
Annemarie Maag
Unser langjähriges Vorstandsmitglied, Annemarie Maag,
ist am Samstag, 23. Mai 2009, nach längerer Krankheit friedlich
eingeschlafen.
Annemarie Maag hat die Arbeit für Bosnierinnen während fast 10 Jahren
entscheidend mitgeprägt und mit viel Enthusiasmus und Phantasie,
Optimismus und persönlichem Engagement zum Erfolg des Bildungs-
und Beratungszentrums AMICA beigetragen.
AMICA Schweiz entbietet den Angehörigen ihr tiefstes Beileid und
wird die Verstorbene stets in dankbarer Erinnerung behalten.
25. Mai 2009 Andrea von Bidder,
Eindrücke von meiner Bosnien-Reise Ende April 2009
avb. Soeben bin ich aus Bosnien zurück, wo ich mich über die Aktivitäten von Amica Educa, dem Bildungs- und Beratungszentrum in
Tuzla, informiert habe.
Ich traf ein motiviertes Team, das eine angenehm entspannte Atmosphäre im ganzen AMICA-Haus vermittelt. Dies wirkt sich wohltuend
aus auf die Menschen, die dort Rat holen oder sich in Kursen weiterbilden. Die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes, die auch
Amica Educa betrifft – das Team hat sich die Februar- und Märzlöhne erst Ende April auszahlen können – bekommen die Besucherinnen
nicht zu spüren.
Mit der früheren Leiterin von AMICA, Suada Selimovic, welche vor einem
Jahr ins Sozial-Ministerium gewechselt hat, besteht weiterhin ein guter
Kontakt. Eine Sitzung mit dem Sozialminister, Frau Selimovic und der
Educa-Leitung zum möglichen Aufbau einer Familienberatung durfte ich
mitverfolgen.
Erschüttert hat mich ein Interview mit einer Mitarbeiterin,
Almasa Alic
(siehe Bild oben rechts), welche beim Massaker von Srebrenica ihren
Mann und den älteren Sohn verloren hat. Der Verlust ist ihr jeden Tag
schmerzlich bewusst. Sie ist dankbar, dass sie bei AMICA immer wieder
Kraft schöpfen kann. Mehr dazu werden Sie in den nächsten
AMICA-Aktualitäten erfahren.
Unteres Bild:
Büro der Edica-Leitung Selma Alicic (links) und Ivona Erdeljac
Herzliche Gratulation an Dr. med. Monika Hauser
AMICA Schweiz erhielt von der Empfängerin des Alternativen Friedensnobelpreises ein Interview.
Dieses bestärkt uns, die Arbeit für traumatisierte Frauen müsse über Jahrzehnte fortgeführt werden,
wie Frauen heute immer wieder bestätigen, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben.
Das Interview wurde in der neusten Ausgabe der AMICA Aktualitäten publiziert und kann
hier nachgelesen werden.
Statistik vom 2008
Soeben sind die Zahlen der Angebote in Tuzla, Ausbildungsseminare, Beratungsgespräche
und Begleitungen aus dem letzten Jahr, 2008 eingetroffen.
Sie können die 2 Seiten als pdf
hier anklicken!
Erleichterung: Karadzic in Den Haag:
Die Nachricht:
Karadzic ist wegen Völkermordes und anderer Verbrechen vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den
Haag angeklagt. So wird er beispielsweise gemeinsam mit dem damaligen Befehlshaber der
bosnisch-serbischen Streitkräfte, Ratko Mladic, für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht, bei
dem 8.000 Muslime ermordet wurden. Karadzic war seit Jahren auf der Flucht und wurde vermutlich von
einem Netzwerk von Helfern unterstützt.
Bild:
Der mutmassliche Kriegsverbrecher Radovan Karadzic hat sein Aussehen in den letzten Jahren stark verändert. Rechts eine Aufnahme aus
dem Jahr 1995.
Viele Bewohner von Sarajevo zogen jubelnd und singend auf die Straßen. In Belgrad, der Hauptstadt Serbiens, und in den bosnischen
Serbengebieten demonstrierten Tausende gegen die Festnahme von Karadzic. Starke Polizeikräfte beschützten im nördlichen Banja
Luka (Hauptstadt des serbischen Teils von Bosnien) ausländische Vertretungen. Es gab aber keine Zwischenfälle, wie der serbische
TV-Sender RTRS berichtete.
Die Erleichterung:
Ein Stück Gerechtigkeit ist das eine. Dass die Festnahme und Auslieferung möglich wurde bedeutet aber auch, dass ein Wandel bei
vielen Serben vollzogen worden ist. Offenbar realisieren immer mehr Teile der Bevölkerung wie der Regierung, dass die Zukunft nicht
ohne Aufarbeitung der Vergangenheit zu haben ist. Denn die Tausende Demonstranten sind dennoch nur ein Bruchteil der Massen, die
früher für Milosevic und den serbischen Nationalismus demonstriert hatten.
Wichtig ist, wie sich die Dinge nun in Den Haag entwickeln:
In der derzeitigen Anklageschrift wird sexualisierte Gewalt nur nebenbei erwähnt, es gibt keine eigenständigen Anklagen wegen
Vergewaltigung, Versklavung oder Folter an Frauen und Mädchen.
Chefankläger Serge Brammertz
hat jetzt bis zum 29. August 2008
Zeit, die Anklageschrift zu überarbeiten. Er selbst hat sich öffentlich dahingehend geäußert, dass er die Anklage eher kürzen, denn
ausweiten will. Angesichts der Erfahrungen der vergangenen Jahre ist zu befürchten, dass sexualisierte Gewalt gegen Frauen und
Mädchen dann vollständig aus der Anklage gegen Karadžić herausfallen wird.
Dies darf auf keinen Fall passieren! Entsprechend der Initiative von Monika Hauser von medica mondiale haben wir einen Brief
(download in engl. oder deutsch) an den Chefankläger Serge Brammertz gesandt mit der Bitte, die misshandelten Frauen unbedingt zu
berücksichtigen. medica mondiale
unterstützt seit 15 Jahren traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Aktuell
führt medica mondiale eine Studie durch, welche die Strafverfolgung sexualisierter Kriegsgewalt aus der Perspektive von Überlebenden
dieser Verbrechen untersucht.
Frauenhilfe nicht vernachlässigen!
Die UNO Kommission zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung
gibt am 14.4.2008 bekannt,
dass weltweit jede 3. Frau Opfer von Gewalt wird.
Besonders im Alter zwischen 15 und 45 Jahren ist die Gefahr grösser als vor Unfällen oder an Krebs zu erkranken; die meistens
Übergriffe finden innerhalb der Familie statt.
Die UNO-Kommission ruft auf, Frauen in Krisengebieten besonders vor den Gefahren des Menschenhandels zu schützen.
Mit Ihrer Hilfe bleiben wir weiterhin dran, gerade auch durch das SOS-Telefon!.
Ihre Spende (welche Sie von den Steuern abziehen können!) erreicht uns auf
Postkonto 40 – 343638 – 2.
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Bestellung für
Taschen
Fr. 45.- plus Porto
A4 Dokumente (inkl Ordner) finden gut Platz darin.
Beides
ist
aus
Schweizer
Lodenstoff
in
schwarz
hergestellt.
Beides kann auch ohne Amica-Signet bestellt werden.
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